ine Expedition in die elementare Klangwelt der Perkussion
Das neue Album mit ersten eigenen Orchesterkompositionen
ab 27.02. bei Berlin Classics!
Alexej Gerassimez zählt zu den weltweit außergewöhnlichsten Perkussionisten – ein Musiker, der mit unerschöpflicher Neugier, technischer Brillanz und künstlerischer Vision die Grenzen seines Instruments immer wieder neu definiert. Mit „Black Mountain“ (VÖ: 27. Februar 2026, Berlin Classics) veröffentlicht er nun sein neues Album – zugleich sein erstes mit eigenen Kompositionen für Schlagzeug und Orchester. Der Live-Mitschnitt zweier Konzerte mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Gordon Hamilton (Mai 2025) präsentiert eine musikalische Reise zwischen archaischen Rhythmen, orchestralen Klangflächen und feinen kammermusikalischen Momenten.
Der Name des titelgebenden Werkes „Black Mountain“ ist aus einem abstrakten, unterbewussten Gefühl während des Komponierens heraus entstanden – gleichzeitig versinnbildlicht er die persönliche Herausforderung, die jeder Auftritt für den Ausnahmemusiker darstellt.
„Oft stelle ich mir ein Konzert wie eine Bergbesteigung vor“, beschreibt er. „Egal wie der vorherige Auftritt war – ich starte bei null. Dann gebe ich alles, um an diesem Abend so hoch zu steigen, wie es mir möglich ist.“

Initialzündung für die Programmentwicklung war Gerssimez` Idee der „Elements of Drums“: eine Erforschung der materiellen Grundbausteine des Schlagzeugs – Wasser, Holz, Stein, Metall und Fell – und deren klangliche Weiterentwicklung zu orchestralen Sphären. In Water Cycle verwandelt Gerassimez das Element Wasser in ein poetisches Ritual: Das Stück beginnt mit Klängen auf Eisblöcken, die sich im Laufe der Aufführung verflüssigen und schließlich Teil einer spektakulären Wasserschlacht werden: „Ich hatte eine Gefrierbox direkt neben dem Dirigentenpult stehen,“ erzählt er lachend. „Manchmal ist das Publikum in der ersten Reihe sogar ein bisschen nass geworden.“
Experiment und Ausdruck greifen bei Gerassimez stets ineinander, ohne dass der Effekt Selbstzweck wird: Jeder Klang verfolgt eine erzählerische Idee. Die Zusammenarbeit mit Dirigent Gordon Hamilton erwies sich dabei als kreatives Glück: Gemeinsam entwickelten sie das Konzept zu Water Cycle und die Orchestrierungen der Eigenkompositionen. „Gordon kennt die Stücke durch unsere enge Zusammenarbeit in- und auswendig,“ sagt Gerassimez. „Er war nicht nur Dirigent, sondern auch klanglicher Weggefährte.“
In Black Mountain und Flower in the Wind, seinen ersten großorchestralen Kompositionen, changiert Gerassimez zwischen seiner Rolle als Solist und als Sinfonieorchesterpartner auf Augenhöhe – immer mit dem Ziel, zu einem unverwechselbaren, nie dagewesenen Klang zu verschmelzen. Piazonore öffnet Gerassimez Raum für Improvisation – ein Thema, das dem gebürtigen Essener auch durch seine vielen Kollaborationen mit Jazzmusikern seit jeher immens wichtig ist; in Leviathan erzeugen Schlagzeug und Orchester im ekstatischen Zusammenspiel eine dynamische Brandung mit der Energie einer symphonischen Rockband; in Towards the Sea von Tōru Takemitsu tanzt die Marimba zart mit der Flöte – eine fragile, poetische Zwiesprache.
Black Mountain ist nicht einfach nur ein Album, sondern ein Dokument der Neugier, der Hingabe und des Staunens über das, was Klang alles sein kann. Jeder Schlag, jedes Rauschen, jedes metallische Flirren erzählt von Bewegung und Metamorphose – vom Wandel des Eises zum Wasser, des Rhythmus zur Melodie, der Stille zum Klang.
Oder, wie Alexej Gerassimez es selbst beschreibt:
„Black Mountain ist wie ein Reisebericht all meiner musikalischen Entdeckungen, Erlebnisse und Begegnungen der letzten Zeit. Und es ist fantastisch, diesen gemeinsam mit der NDR Radiophilharmonie und Gordon Hamilton zu erzählen.“
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