Schauspiel- preis

in Abend für große Schauspielkunst und besondere Persönlichkeiten

Berlin im Rampenlicht: Beim 15. Deutschen Schauspielpreis 2026 kamen rund 550 Gäste aus Film, Fernsehen, Theater und Medien zusammen. Im Hotel Pullman Berlin Schweizerhof wurden herausragende schauspielerische Leistungen ausgezeichnet – und der Abend wurde zu einem besonderen Treffpunkt der deutschen Film- und Fernsehbranche.

Am 11. September 2026 gehörte die Berliner Budapester Straße einmal mehr der Schauspielkunst. Der Deutsche Schauspielpreis feierte seine 15. Ausgabe und damit zugleich einen besonderen Meilenstein in seiner Geschichte. Zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler, Filmschaffende, Produzenten, Kreative und prominente Gäste trafen sich im Hotel Pullman Berlin Schweizerhof, um gemeinsam einen Abend zu erleben, an dem die Leistungen der Schauspielbranche im Mittelpunkt standen.

Der Deutsche Schauspielpreis wird vom Bundesverband Schauspiel (BFFS) veranstaltet. Die Preisträgerinnen und Preisträger der acht regulären Kategorien werden von den Mitgliedern des BFFS in geheimer Wahl bestimmt. Ergänzt wird die Verleihung durch verschiedene Spezial- und Ehrenpreise.

Die Preisträger 2026

Zu den großen Namen des Abends gehörte Valerie Pachner, die für ihre Leistung in „Vier minus drei“ in der Kategorie Dramatische Hauptrolle ausgezeichnet wurde.

Ebenfalls in der Kategorie Dramatische Hauptrolle erhielt Edin Hasanović den Deutschen Schauspielpreis für seine Darstellung im „Tatort – Dunkelheit“.

In der Kategorie Dramatische Nebenrolle ging die Auszeichnung an Linde Prelog für „Landkrimi – Bis in die Seele ist mir kalt“.

Für eine Komödiantische Rolle wurde Karin Hanczewski für ihre Arbeit in der Serie „Call My Agent – Berlin“ ausgezeichnet.

Eine weitere Auszeichnung erhielt Armin Rohde in der Kategorie Episodische Rolle für „Hundertdreizehn“, Folge „Richard“.

Als Duo wurden Lia von Blarer und Robert Stadlober für ihre gemeinsame Leistung in „Hundertdreizehn“ ausgezeichnet.

Für einen Starken Auftritt wurde Sahin Eryilmaz für „Tatort – Dunkelheit“ geehrt.

Der Nachwuchspreis ging an Magdalena Laubisch für „Die Nichte des Polizisten“.

Darüber hinaus wurde Imaya Ugwonno mit dem Synchronpreis „Die Stimme“ ausgezeichnet.

Weitere besondere Auszeichnungen

Neben den regulären Kategorien wurden auch mehrere besondere Preise vergeben.

Der Fairnesspreis von BFFS und ver.di FilmUnion ging an den Dokumentarfilm „Im Osten was Neues“.

Mit dem Ensemble-Preis wurden die Casterin Johanna Hellwig und das Ensemble von „Mit der Faust in die Welt schlagen“ ausgezeichnet.

Der Therese-Giehse-Preis für eine herausragende Leistung auf der Theaterbühne ging an Ole Lagerpusch für seine Darstellung des Romeu in „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“.

Für sein Lebenswerk wurde Ottfried Fischer mit dem Ehrenpreis Lebenswerk ausgezeichnet.

Der Ehrenpreis Inspiration ging an die International Federation of Actors (FIA), vertreten durch ihre Präsidentin Gabrielle Carteris.

Damit würdigte der Abend nicht nur einzelne schauspielerische Leistungen, sondern auch Menschen und Organisationen, die sich auf unterschiedliche Weise für die Film-, Theater- und Schauspielbranche einsetzen.

Prominente Gäste auf dem roten Teppich

Auch abseits der Preisvergabe hatte der Abend einiges zu bieten. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen waren im Pullman Berlin Schweizerhof zu Gast.

Zu den dokumentierten Gästen gehörten unter anderem Bettina Zimmermann und Kai Wiesinger, Wolke Hegenbarth, Helena Zengel, Luise Befort, Maximilian Befort, Anja Kling, Mariella Ahrens, Nova Meierhenrich, Rebecca Kunikowski, Gesine Cukrowski, Katja Weitzenböck, Agnes Mann, Götz Otto, Julia Stinshoff, Katharina Abt, Hans-Werner Meyer, Jerry Kwarteng, Lamin Leroy Gibba, Thorsten Merten, Jenny Schily, Andrea Lüdke, Victoria Jancke, Lavinia Wilson und Nadine Klein. Auch Marie von den Benken, Daniele Rizzo und Nadine Klein wurden als Gäste der Veranstaltung dokumentiert.

Besonders international wurde der Abend durch Gabrielle Carteris, die Präsidentin der International Federation of Actors, die zugleich den Ehrenpreis Inspiration für die FIA entgegennahm.

Hans-Werner Meyer, Nadine Heidenreich und Christian Senger als Gastgeber

Durch den Abend führten Hans-Werner Meyer, Nadine Heidenreich und Christian Senger. Das Moderationstrio begleitete die Gäste durch die verschiedenen Kategorien und sorgte für die Verbindung zwischen Preisverleihung, Bühnenmomenten und den zahlreichen persönlichen Begegnungen des Abends.

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Gerade die Mischung aus festlicher Preisverleihung, persönlichen Dankesreden und dem Wiedersehen vieler Kolleginnen und Kollegen machte den 15. Deutschen Schauspielpreis zu einem wichtigen Branchentreff.

Zwischen Bühne und rotem Teppich

Eine Preisverleihung dieser Größenordnung lebt nicht ausschließlich von den Trophäen. Es sind auch die Begegnungen am roten Teppich, die Gespräche zwischen Kolleginnen und Kollegen und die persönlichen Geschichten hinter den ausgezeichneten Rollen, die einen solchen Abend prägen.

Denn hinter einer erfolgreichen Darstellung stehen nicht nur Talent und Präsenz vor der Kamera. Schauspiel bedeutet Vorbereitung, intensive Arbeit, Zusammenarbeit mit Regie und Ensemble und häufig auch die emotionale Auseinandersetzung mit einer Figur.

Der Deutsche Schauspielpreis rückt genau diese Arbeit in den Mittelpunkt.

Ein Abend für die Schauspielbranche

Der 15. Deutsche Schauspielpreis war zugleich ein Rückblick auf 15 Jahre Auszeichnungskultur und ein Blick auf die Gegenwart der deutschen Schauspielszene.

Vom etablierten Namen bis zum Nachwuchstalent, von der dramatischen Hauptrolle über komödiantische Leistungen bis hin zu Ensemble- und Spezialpreisen zeigte der Abend die große Bandbreite des Schauspielberufs.

Dass rund 550 Gäste zusammenkamen, unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung als Treffpunkt der Branche.

Die Aftershowparty

Nach der offiziellen Preisverleihung war der Abend noch lange nicht vorbei. Bei der Aftershowparty im Pullman Berlin Schweizerhof wurde weiter gefeiert.

Für musikalische Unterhaltung sorgte unter anderem DJane Aylin Öcal. Ein besonderes Highlight war außerdem das Special-DJ-Set „ANTI DISCO“ von Lars Eidinger. Schauspieler Samuel S. Franklin war bei der Karaoke-Station dabei.

Damit bekam der Abend nach dem offiziellen Teil noch eine ganz eigene Dynamik: Aus der feierlichen Preisverleihung wurde ein ausgelassener Branchentreff, bei dem Schauspiel, Musik und Berliner Nachtleben miteinander verschmolzen.

15 Jahre Deutscher Schauspielpreis

Der Deutsche Schauspielpreis wurde vom Bundesverband Schauspiel ins Leben gerufen und erstmals 2012 während der Berlinale verliehen. Die Veranstaltung ist als Non-Profit-Preisverleihung angelegt und wird durch ehrenamtliches Engagement, Unterstützer, Förderer und Sponsoren ermöglicht.


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Die 15. Ausgabe machte damit nicht nur die aktuellen Leistungen der Schauspielerinnen und Schauspieler sichtbar, sondern erinnerte auch an die Entwicklung einer Veranstaltung, die sich über die Jahre als fester Bestandteil der deutschen Schauspielbranche etabliert hat.

Fazit: Ein Abend zwischen Film, Fernsehen, Theater und Glamour

Der 15. Deutsche Schauspielpreis 2026 zeigte einmal mehr die ganze Bandbreite der Schauspielkunst.

Valerie Pachner, Edin Hasanović, Linde Prelog, Karin Hanczewski, Armin Rohde, Lia von Blarer, Robert Stadlober, Sahin Eryilmaz und Magdalena Laubisch gehörten zu den ausgezeichneten Namen des Abends. Dazu kamen die besonderen Ehrungen für Ottfried Fischer, Gabrielle Carteris beziehungsweise die FIA, Ole Lagerpusch, Johanna Hellwig und das Ensemble von „Mit der Faust in die Welt schlagen“ sowie die weiteren Spezialpreise.

Auf dem roten Teppich und im Festsaal trafen zahlreiche bekannte Gesichter der deutschen Film- und Fernsehlandschaft aufeinander. Von Bettina Zimmermann und Kai Wiesinger über Helena Zengel, Anja Kling, Mariella Ahrens, Wolke Hegenbarth und Gesine Cukrowski bis zu vielen weiteren Gästen wurde der Abend zu einem großen Wiedersehen der Branche.

15 Jahre Deutscher Schauspielpreis – ein Abend, an dem die Menschen gefeiert wurden, die Geschichten nicht nur erzählen, sondern sie für das Publikum lebendig machen.

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