TOD MEINER JUGEND

Nach der wahren Geschichte:

TOD MEINER JUGEND von Regisseur Timo Jacobs startet am 28. Mai 2026 im Verleih von missingFILMs.

In seinem aktuellen, bereits mehrfach ausgezeichneten, hochkarätig besetzten Kinofilm erzählt Regisseur und Hauptdarsteller Timo Jacobs die wahre Geschichte von Kai Peter auf zwei Zeitebenen:

In den 80er Jahren wächst der 9-jährige Kai in Deutschland auf. Er erlebt Missbrauch durch seine Mutter, wird zur Prostitution gezwungen und flüchtet schließlich freiwillig ins Jugendheim. Dort wird er zunächst Opfer von Gewalt, später zum Kampfsportler, um sich zu schützen. Sein bester Freund Samuel verschwindet spurlos. Hoffnung findet Kai in der Beziehung zu Martina, einem Mädchen aus dem Heim. Doch das Glück ist nicht von Dauer – erneut wird Kai Opfer sexualisierter Gewalt. Er entwickelt Zwangsneurosen und Kontrollzwänge.

In der Gegenwart, 2024, ist Kai verheiratet und Vater. Sein Sohn Silas wächst behütet auf, doch Kais Vergangenheit holt ihn ein. Erst durch die Liebe seiner Familie findet er den Mut, sich seinen Erinnerungen zu stellen und einen Weg in die Zukunft zu suchen.

German Films Quarterly 2 2025 TOD MEINER JUGEND
©jacobsproductions

ZUM FilM:

Kai Peter konnte glücklich sein: Er hat einen fixen Job als Hausmeister, eine liebe Frau, genannt Meli, und einen Sohn mit dem Namen Silas, der genauso gut im Kickboxen ist, wie er es in dem Alter war. Dann stellt Silas die Frage: „Papa, warum gibt es keine Fotos von dir in meinem Alter?“ Schließlich bricht Kai ins Kinderheim auf, in dem er gewesen ist, als er so alt war wie Silas. Einige Tage später begegnet er Klaus, ein alter Arbeitskollege, Kai attackiert ihn und wird gezwungen sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen.

Video von Timo Jacobs / TOD MEINER JUGEND / 2024 – 2025 / Rolle: Kai Peter  / R: Timo Jacobs - Filmmakers
©jacobsproductions

Director’s Note

Wie können wir in den Abgründen menschlicher Erfahrung Hoffnung finden? Wie gelingt es einem Menschen, trotz tiefster Verletzungen an das Gute zu glauben und Liebe zu geben?

Wie finden wir eine Sprache für das Unsagbare? Und welche Verantwortung tragen wir alle?

Unsere Geschichten müssen wir teilen, hören, ansprechen, vielleicht sogar teilweise verstehen. Nur so können wir als Gesellschaft heilen, nur so können wir Schutzlose schützen.

“Tod meiner Jugend” ist der Versuch, diesen Fragen Raum zu geben – im Kino und hoffentlich auch darüber hinaus.

Biografie

Timo Jacobs lernte Schauspiel bei Klaus Lemke und arbeitet seither als Schauspieler für Theater und Film. Als Regisseur und (Co-)Produzent ist er in Deutschland und international tätig und wurde mit zahlreichen Preisen in Europa und Nordamerika ausgezeichnet. Timo Jacobs ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, der Europäischen Filmakademie sowie des Bundesverbands Regie (BVR).

Sein Kinodebüt gab er 2005 mit der Hauptrolle in Lemkes romantischer TV-Komödie „Träum weiter, Julia“.

2012 legte Jacobs sein Regiedebüt vor: „Klappe Cowboy“, die skurrile Geschichte eines unermüdlichen Möchtegern-Regisseurs. Der Film feierte beim Filmfestival Max Ophüls Preis seine Premiere. Neben der Co-Regie, gemeinsam mit Ulf Behrens, und der Hauptrolle zeichnete Jacobs auch für Requisiten, Kostüme und die Produktion verantwortlich.

Beim Festival Achtung Berlin wurden mehrfach Arbeiten von Timo Jacobs gezeigt. Im April 2016 liefen dort bereits drei Filme mit ihm: „Back to Nothing“, eine bizarre Geschichte zwischen Horror und Komödie über eine Gruppe urbaner Nomaden, die Liebesgeschichte „Oregon Pine“ sowie vor allem sein eigener Film „Mann im Spagat: Pace, Cowboy, Pace“, sein zweiter Film um die Figur Cowboy, die bereits in „Klappe Cowboy“ aus dem Jahr 2012 angelegt ist. „Mann im Spagat: Pace, Cowboy, Pace“ gewann den New Berlin Film Award und wurde bei weiteren internationalen Independent-Festivals ausgezeichnet. Auch sein Film „Stand Up! Was bleibt, wenn alles weg ist“ sowie seine Serie „Benches of Berlin“, die sich mit der existenziellen Wirkung von Kunst insbesondere in Krisenzeiten beschäftigt, wurden beim Festival gezeigt.

In den folgenden Jahren wirkte Jacobs außerdem in zahlreichen Fernsehproduktionen mit.

Bei den Hofer Filmtagen stellte Jacobs im Oktober 2021 seinen Kinofilm vor, die Tragikomödie „Stand Up! Was bleibt, wenn alles weg ist“, über einen abgehalfterten Stand-up-Komiker (Jacobs), der ein Comeback plant, seine Frau zurückerobern will und in einen Kunstraub verwickelt wird. Der Film wurde auf mehreren Festivals in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Bei den Los Angeles Cinematography Awards 2021 erhielt er die Preise für die Beste Kamera, den Besten Darsteller und den Besten Spielfilm. Der deutsche Kinostart erfolgte im Juni 2022.

2025 feierte sein neuer Film „Tod meiner Jugend“ seine Weltpremiere bei den Hofer Filmtagen und wurde beim Chelsea Film Festival in New York als Bester Film ausgezeichnet. 2026 ist Timo Jacobs beim Festival Achtung Berlin erneut als Regisseur vertreten: Sein neuer Film „Tod meiner Jugend“ wurde in der Kategorie Berlin Spotlights ausgewählt.

Filmografie (Auswahl)

Als Regisseur

2024 – HOCHSTAPLER UND PONYS

2021 – STAND UP! WAS BLEIBT WENN ALLES WEG IST!

2017 – MANN IM SPAGAT

Als Schauspieler

2025 – TATORT FRANKFURT: FACKEL

TV-Film (Reihe), ARD / hr / Degeto

Regie: Rick Ostermann

Rolle: Guido Ganzmann [HR]

2022 – HOCHSTAPLER UND PONYS

Format: Kinospielfilm

Rolle: Timo Jacobs

Produktion: Jacobs Productions & Cornelsen Films

2022 – DIE GESCHÜTZTEN MÄNNER

Format: Kinospielfilm

Rolle: Ricardo

Regie: Irene von Alberti

2014-2020 – DER KRIMINALIST

Hauptrolle: Jan Michalski

Regie: Christian Görlitz

Format: TV

Produktion: H+V Entertainment

2016 – SMILE

Role: Cowboy

Regie: Steffen Köhn

Format: Kino

Produktion: Mafilm

2016 –  DER LANGE SOMMER DER THEORIE (STADT ALS BEUTE 2)

Role: Timo

Regie: Irene von Alberti

Format: Kino

Produktion: 451 Filmgalerie

BESETZUNG

Nadeshda Brennicke / Timo Jacobs / Sarah Bauerett / Silas Peter / Sascha Geršak / Detlev Buck / Barbara Philipp / Oliver Szerkus / Milo Eisenblätter / Ninel Geiger / Susanne Wuest / Natalia Avelon / Katy Karrenbauer / Julius Feldmeier / Daniel Sellier / Rebecca Pap / Burak Yigit / Carsten Stahl / Dominic John Brandl / Lisa Katrina Mayer / Joscha Baltha / Attila Georg Borlan / Cynthia Buchheim / Ruby Commey / Romy Sukiennik / Christian Natter / Oskar Weiß / Oskar Altschiller / Lionel Hesse / Dominic John Brandl / als Gast Dieter Landuris

CREDITS

Regie: Timo Jacobs

Kamera: Manuel Ruge

Ton: Max Bertani

Sounddesign: Adel Abbes Hafsi

Foleys Artist: Nikolas Sulis

Mischung: Christian Wilmes, Alias Tontransfer

Grading: Peter Schultz, Studio Wilmersdorf

Original Soundtrack: Alexander Müll

Executive Producer: Rubin Sosna und Kwan Jao

Produktion: Jacobs Productions

Co- Produktion: Kristina Schippling

Verleih: missingFILMs

Vertrieb: barnsteiner film

Länge: 90 Minuten

Produktionsland: Deutschland

Produktionsjahr: 2025

Format: DCP, Farbe, 1,85:1

Ton: Dolby Digital

Originalsprache: Deutsch

Kinofassung: deutsch

FSK: tba

Festivals

Internationale Hofer Filmtage, D 2025         New German Cinema Award

Chelsea Film Festival, NY USA 2025   Grand Prix Award & Best Actor

Richmond IFF, USA 2025                    Winner Best Screenplay

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